Richtstättenarchäologie 1 [Gebundene Ausgabe] von (A
Im vorliegenden Band zeichnet sich eine fachkundige Synopse archäologischer Richtstättenforschung am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit in Deutschland und benachbarten Regionen ab. Mehr als dreissig Fachleute aus Anthropologie, Archäozoologie, Medizin, Vermessungstechnik, Archiven und Geschichte bündeln 34 anschaulich illustrierte Abhandlungen. Die Arbeiten konzentrieren sich auf Hochgerichte, Galgen und ähnliche Richtstätten, deren archäologische Funde und Befunde neue Einblicke in Strafpraxis, Sozialstruktur und Alltagsleben der Zeit ermöglichen. Die interdisziplinäre Herangehensweise verbindet materielle Zeugnisse mit historischen Kontexten, um verlässliche rekonstruierte Handlungen und Rituale zu rekonstruieren. Durchdacht gewählte Fallstudien veranschaulichen methodische Ansätze, Ausgrabungstechniken und die Vermessung archäologischer Stätten. Der Band fungiert somit als Kompendium methodischer Vorgehensweisen und liefert gleichzeitig neue Erkenntnisse über die kulturelle Wahrnehmung von Strafe und Öffentlichkeit in einer prägnant skizzierten Epoche. Die reichhaltige Bebilderung unterstützt die komplexen Argumentationen und bietet eine anschauliche Brücke zwischen Theorie und Befund. Insgesamt präsentiert der Band eine fundierte, multiperspektivische Sicht auf Richtstättenarchäologie als Teil einer grösseren historischen Sinn- und Bedeutungsforschung. *
Richtstättenarchäologie 1 [Gebundene Ausgabe] von (A
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Richtstättenarchäologie 1 [Gebundene Ausgabe] von (2008)
ISBN: 9783938473078 bzw. 393847307X, Band: 1, in Deutsch, archaeotopos-Verlag, archaeotopos-Verlag, gebundenes Buch, gebraucht.
Band 1 Mehr als dreissig renommierte Wissenschaftler - Anthropologen und Archäozoologen, Grabungs- und Vermessungstechniker, Mediziner und Archivare und vor allem Historiker und Archäologen - beschäftigen sich in 34 reichhaltig und anschaulich illustrierten Abhandlungen mit archäologisch untersuchten Richtstätten des ausklingenden Mittelalters und der frühen Neuzeit in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Autoren stellen Funde und Befunde dieser Untersuchungen an Hochgerichten (Galgen) und Köpfstätten (Rondelle) vor, an denen vor Jahrhunderten Hinrichtungen mit dem Schwert oder Strick, mit dem Rad oder durch das Feuer durchgeführt wurden. Es geht um die vielfältigen Aspekte der Archäologie an den "Orten des Grauens" (Spiegel Online 24.08.2005). Das verständlich geschriebene Buch richtet sich sowohl an die Fachwelt als auch an interessierte Laien. Herausgeber des Werkes ist der rheinische Archäologe und Historiker Jost Auler, der sich viele Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt hat. Jost Auler ist mit seinem Team aus 30 Archäologen und Historikern ein sehr interessantes Werk gelungen, das nicht nur über allgemeine Themen einer sehr grausamen Seite unserer Geschichte berichtet, wie z.B. über das Folterwesen, die verschiedenen Formen von Bestrafungen, Hinrichtungen und schliesslich Beerdigungen oder Nichtbeerdigungen von im Strafwesen Getöteten und von Selbstmördern, sondern das auch über die Richtstätten selbst, die mit Hilfe der Archäologie untersucht wurden, informiert. Überdies werden konkrete Fälle beschrieben wie zum Beispiel das Schicksal des Liebespaares Anna Sophia und Claus Meyer aus Himmelpforten, Stiefmutter und Stiefsohn, die im Jahr 1833 ihren tyrannischen Gatten bzw. Vater gemeinsam erwürgt hatten. Während die Obrigkeit die Todesstrafe, die Enthauptung, noch durch das Schleifen zur Hinrichtungsstätte verschärfte, schlug die Stimmung der Bevölkerung, nachdem sie die Hintergründe für diese Mordtat erfuhr, von Hass auf Sympathie und Mitleid für die Täter um: "Das schändliche Schleifen, höchst selbst von Ihrer Majestät befohlen, wurde dank der Himmelpforter Bauern zu einer sanften Schlittenfahrt auf weichem Sande", da Letztere, wenn sie schon das Urteil nicht ändern konnten, vorher nicht nur den Weg eben gemacht und geeggt hatten, sondern auch die Pflugschlitten mit Rinderhäuten bespannten (in: Dietrich Alsdorf: Das Himmelpforter Blutgericht, S. 119, in: Jost Auler (Hrsg.), Richtstättenarchäologie) Zusatzinfo 299 Abb. Sprache: deutsch Masse 148 x 210 mm Einbandart: gebunden Geschichte Historiker Mittelalter Detmold Galgen Geschichte Mittelalterlich Hundisburg Neuss Richtstätte Salzhausen Tallinn ISBN-10 3-938473-07-X / 393847307X ISBN-13 978-3-938473-07-8 / 9783938473078 In deutscher Sprache. 563 pages. 15,8 x 4,3 x 21,8 cm.
Richtstättenarchäologie 1 [Gebundene Ausgabe] von (A (2008)
ISBN: 9783938473078 bzw. 393847307X, Band: 1, vermutlich in Deutsch, archaeotopos-Verlag, gebundenes Buch, gebraucht, guter Zustand.
Band 1 Mehr als dreissig renommierte Wissenschaftler - Anthropologen und Archäozoologen, Grabungs- und Vermessungstechniker, Mediziner und Archivare und vor allem Historiker und Archäologen - beschäftigen sich in 34 reichhaltig und anschaulich illustrierten Abhandlungen mit archäologisch untersuchten Richtstätten des ausklingenden Mittelalters und der frühen Neuzeit in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Autoren stellen Funde und Befunde dieser Untersuchungen an Hochgerichten (Galgen) und Köpfstätten (Rondelle) vor, an denen vor Jahrhunderten Hinrichtungen mit dem Schwert oder Strick, mit dem Rad oder durch das Feuer durchgeführt wurden. Es geht um die vielfältigen Aspekte der Archäologie an den "Orten des Grauens" (Spiegel Online 24.08.2005). Das verständlich geschriebene Buch richtet sich sowohl an die Fachwelt als auch an interessierte Laien. Herausgeber des Werkes ist der rheinische Archäologe und Historiker Jost Auler, der sich viele Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt hat. Jost Auler ist mit seinem Team aus 30 Archäologen und Historikern ein sehr interessantes Werk gelungen, das nicht nur über allgemeine Themen einer sehr grausamen Seite unserer Geschichte berichtet, wie z.B. über das Folterwesen, die verschiedenen Formen von Bestrafungen, Hinrichtungen und schliesslich Beerdigungen oder Nichtbeerdigungen von im Strafwesen Getöteten und von Selbstmördern, sondern das auch über die Richtstätten selbst, die mit Hilfe der Archäologie untersucht wurden, informiert. Überdies werden konkrete Fälle beschrieben wie zum Beispiel das Schicksal des Liebespaares Anna Sophia und Claus Meyer aus Himmelpforten, Stiefmutter und Stiefsohn, die im Jahr 1833 ihren tyrannischen Gatten bzw. Vater gemeinsam erwürgt hatten. Während die Obrigkeit die Todesstrafe, die Enthauptung, noch durch das Schleifen zur Hinrichtungsstätte verschärfte, schlug die Stimmung der Bevölkerung, nachdem sie die Hintergründe für diese Mordtat erfuhr, von Hass auf Sympathie und Mitleid für die Täter um: "Das schändliche Schleifen, höchst selbst von Ihrer Majestät befohlen, wurde dank der Himmelpforter Bauern zu einer sanften Schlittenfahrt auf weichem Sande", da Letztere, wenn sie schon das Urteil nicht ändern konnten, vorher nicht nur den Weg eben gemacht und geeggt hatten, sondern auch die Pflugschlitten mit Rinderhäuten bespannten (in: Dietrich Alsdorf: Das Himmelpforter Blutgericht, S. 119, in: Jost Auler (Hrsg.), Richtstättenarchäologie) Zusatzinfo 299 Abb. Sprache: deutsch Masse 148 x 210 mm Einbandart: gebunden Geschichte Historiker Mittelalter Detmold Galgen Geschichte Mittelalterlich Hundisburg Neuss Richtstätte Salzhausen Tallinn ISBN-10 3-938473-07-X / 393847307X ISBN-13 978-3-938473-07-8 / 9783938473078 In deutscher Sprache. 563 pages. 15,8 x 4,3 x 21,8 cm, Books.
Richtstättenarchäologie 1 [Gebundene Ausgabe] von ( (2008)
ISBN: 9783938473078 bzw. 393847307X, Band: 1, vermutlich in Deutsch, archaeotopos-Verlag, gebundenes Buch.
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archaeotopos-Verlag, 2008. 2008. Hardcover. 15,8 x 4,3 x 21,8 cm. Band 1 Mehr als dreissig renommierte Wissenschaftler - Anthropologen und Archäozoologen, Grabungs- und Vermessungstechniker, Mediziner und Archivare und vor allem Historiker und Archäologen - beschäftigen sich in 34 reichhaltig und anschaulich illustrierten Abhandlungen mit archäologisch untersuchten Richtstätten des ausklingenden Mittelalters und der frühen Neuzeit in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Autoren stellen Funde und Befunde dieser Untersuchungen an Hochgerichten (Galgen) und Köpfstätten (Rondelle) vor, an denen vor Jahrhunderten Hinrichtungen mit dem Schwert oder Strick, mit dem Rad oder durch das Feuer durchgeführt wurden. Es geht um die vielfältigen Aspekte der Archäologie an den "Orten des Grauens" (Spiegel Online 24.08.2005). Das verständlich geschriebene Buch richtet sich sowohl an die Fachwelt als auch an interessierte Laien. Herausgeber des Werkes ist der rheinische Archäologe und Historiker Jost Auler, der sich viele Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt hat. Jost Auler ist mit seinem Team aus 30 Archäologen und Historikern ein sehr interessantes Werk gelungen, das nicht nur über allgemeine Themen einer sehr grausamen Seite unserer Geschichte berichtet, wie z.B. über das Folterwesen, die verschiedenen Formen von Bestrafungen, Hinrichtungen und schliesslich Beerdigungen oder Nichtbeerdigungen von im Strafwesen Getöteten und von Selbstmördern, sondern das auch über die Richtstätten selbst, die mit Hilfe der Archäologie untersucht wurden, informiert. Überdies werden konkrete Fälle beschrieben wie zum Beispiel das Schicksal des Liebespaares Anna Sophia und Claus Meyer aus Himmelpforten, Stiefmutter und Stiefsohn, die im Jahr 1833 ihren tyrannischen Gatten bzw. Vater gemeinsam erwürgt hatten. Während die Obrigkeit die Todesstrafe, die Enthauptung, noch durch das Schleifen zur Hinrichtungsstätte verschärfte, schlug die Stimmung der Bevölkerung, nachdem sie die Hintergründe für diese Mordtat erfuhr, von Hass auf Sympathie und Mitleid für die Täter um: "Das schändliche Schleifen, höchst selbst von Ihrer Majestät befohlen, wurde dank der Himmelpforter Bauern zu einer sanften Schlittenfahrt auf weichem Sande", da Letztere, wenn sie schon das Urteil nicht ändern konnten, vorher nicht nur den Weg eben gemacht und geeggt hatten, sondern auch die Pflugschlitten mit Rinderhäuten bespannten (in: Dietrich Alsdorf: Das Himmelpforter Blutgericht, S. 119, in: Jost Auler (Hrsg.), Richtstättenarchäologie) Zusatzinfo 299 Abb. Sprache: deutsch Masse 148 x 210 mm Einbandart: gebunden Geschichte Historiker Mittelalter Detmold Galgen Geschichte Mittelalterlich Hundisburg Neuss Richtstätte Salzhausen Tallinn ISBN-10 3-938473-07-X / 393847307X ISBN-13 978-3-938473-07-8 / 9783938473078 Geschichte Historiker Mittelalter Detmold Galgen Geschichte Mittelalterlich Hundisburg Neuss Richtstätte Salzhausen Tallinn ISBN-10 3-938473-07-X / 393847307X ISBN-13 978-3-938473-07-8 / 9783938473078 Band 1 Mehr als dreissig renommierte Wissenschaftler - Anthropologen und Archäozoologen, Grabungs- und Vermessungstechniker, Mediziner und Archivare und vor allem Historiker und Archäologen - beschäftigen sich in 34 reichhaltig und anschaulich illustrierten Abhandlungen mit archäologisch untersuchten Richtstätten des ausklingenden Mittelalters und der frühen Neuzeit in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Autoren stellen Funde und Befunde dieser Untersuchungen an Hochgerichten (Galgen) und Köpfstätten (Rondelle) vor, an denen vor Jahrhunderten Hinrichtungen mit dem Schwert oder Strick, mit dem Rad oder durch das Feuer durchgeführt wurden. Es geht um die vielfältigen Aspekte der Archäologie an den "Orten des Grauens" (Spiegel Online 24.08.2005). Das verständlich geschriebene Buch richtet sich sowohl an die Fachwelt als auch an interessierte Laien. Herausgeber des Werkes ist der rheinische Archäologe und Historiker Jost Auler, der sich viele Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt hat. Jost Auler ist mit seinem Team aus 30 Archäologen und Historikern ein sehr interessantes Werk gelungen, das nicht nur über allgemeine Themen einer sehr grausamen Seite unserer Geschichte berichtet, wie z.B. über das Folterwesen, die verschiedenen Formen von Bestrafungen, Hinrichtungen und schliesslich Beerdigungen oder Nichtbeerdigungen von im Strafwesen Getöteten und von Selbstmördern, sondern das auch über die Richtstätten selbst, die mit Hilfe der Archäologie untersucht wurden, informiert. Überdies werden konkrete Fälle beschrieben wie zum Beispiel das Schicksal des Liebespaares Anna Sophia und Claus Meyer aus Himmelpforten, Stiefmutter und Stiefsohn, die im Jahr 1833 ihren tyrannischen Gatten bzw. Vater gemeinsam erwürgt hatten. Während die Obrigkeit die Todesstrafe, die Enthauptung, noch durch das Schleifen zur Hinrichtungsstätte verschärfte, schlug die Stimmung der Bevölkerung, nachdem sie die Hintergründe für diese Mordtat erfuhr, von Hass auf Sympathie und Mitleid für die Täter um: "Das schändliche Schleifen, höchst selbst von Ihrer Majestät befohlen, wurde dank der Himmelpforter Bauern zu einer sanften Schlittenfahrt auf weichem Sande", da Letztere, wenn sie schon das Urteil nicht ändern konnten, vorher nicht nur den Weg eben gemacht und geeggt hatten, sondern auch die Pflugschlitten mit Rinderhäuten bespannten (in: Dietrich Alsdorf: Das Himmelpforter Blutgericht, S. 119, in: Jost Auler (Hrsg.), Richtstättenarchäologie) Zusatzinfo 299 Abb. Sprache: deutsch Masse 148 x 210 mm Einbandart: gebunden.
Richtstättenarchäologie 1 [Gebundene Ausgabe] von (2008)
ISBN: 9783938473078 bzw. 393847307X, Band: 1, in Deutsch, archaeotopos-Verlag, gebundenes Buch.
Von Händler/Antiquariat, Lars Lutzer.
archaeotopos-Verlag: archaeotopos-Verlag, 2008. 2008. Hardcover. 15,8 x 4,3 x 21,8 cm. Band 1 Mehr als dreissig renommierte Wissenschaftler - Anthropologen und Archäozoologen, Grabungs- und Vermessungstechniker, Mediziner und Archivare und vor allem Historiker und Archäologen - beschäftigen sich in 34 reichhaltig und anschaulich illustrierten Abhandlungen mit archäologisch untersuchten Richtstätten des ausklingenden Mittelalters und der frühen Neuzeit in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Autoren stellen Funde und Befunde dieser Untersuchungen an Hochgerichten (Galgen) und Köpfstätten (Rondelle) vor, an denen vor Jahrhunderten Hinrichtungen mit dem Schwert oder Strick, mit dem Rad oder durch das Feuer durchgeführt wurden. Es geht um die vielfältigen Aspekte der Archäologie an den "Orten des Grauens" (Spiegel Online 24.08.2005). Das verständlich geschriebene Buch richtet sich sowohl an die Fachwelt als auch an interessierte Laien. Herausgeber des Werkes ist der rheinische Archäologe und Historiker Jost Auler, der sich viele Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt hat. Jost Auler ist mit seinem Team aus 30 Archäologen und Historikern ein sehr interessantes Werk gelungen, das nicht nur über allgemeine Themen einer sehr grausamen Seite unserer Geschichte berichtet, wie z.B. über das Folterwesen, die verschiedenen Formen von Bestrafungen, Hinrichtungen und schliesslich Beerdigungen oder Nichtbeerdigungen von im Strafwesen Getöteten und von Selbstmördern, sondern das auch über die Richtstätten selbst, die mit Hilfe der Archäologie untersucht wurden, informiert. Überdies werden konkrete Fälle beschrieben wie zum Beispiel das Schicksal des Liebespaares Anna Sophia und Claus Meyer aus Himmelpforten, Stiefmutter und Stiefsohn, die im Jahr 1833 ihren tyrannischen Gatten bzw. Vater gemeinsam erwürgt hatten. Während die Obrigkeit die Todesstrafe, die Enthauptung, noch durch das Schleifen zur Hinrichtungsstätte verschärfte, schlug die Stimmung der Bevölkerung, nachdem sie die Hintergründe für diese Mordtat erfuhr, von Hass auf Sympathie und Mitleid für die Täter um: "Das schändliche Schleifen, höchst selbst von Ihrer Majestät befohlen, wurde dank der Himmelpforter Bauern zu einer sanften Schlittenfahrt auf weichem Sande", da Letztere, wenn sie schon das Urteil nicht ändern konnten, vorher nicht nur den Weg eben gemacht und geeggt hatten, sondern auch die Pflugschlitten mit Rinderhäuten bespannten (in: Dietrich Alsdorf: Das Himmelpforter Blutgericht, S. 119, in: Jost Auler (Hrsg.), Richtstättenarchäologie) Zusatzinfo 299 Abb. Sprache: deutsch Masse 148 x 210 mm Einbandart: gebunden Geschichte Historiker Mittelalter Detmold Galgen Geschichte Mittelalterlich Hundisburg Neuss Richtstätte Salzhausen Tallinn ISBN-10 3-938473-07-X / 393847307X ISBN-13 978-3-938473-07-8 / 9783938473078 Geschichte Historiker Mittelalter Detmold Galgen Geschichte Mittelalterlich Hundisburg Neuss Richtstätte Salzhausen Tallinn ISBN-10 3-938473-07-X / 393847307X ISBN-13 978-3-938473-07-8 / 9783938473078 Band 1 Mehr als dreissig renommierte Wissenschaftler - Anthropologen und Archäozoologen, Grabungs- und Vermessungstechniker, Mediziner und Archivare und vor allem Historiker und Archäologen - beschäftigen sich in 34 reichhaltig und anschaulich illustrierten Abhandlungen mit archäologisch untersuchten Richtstätten des ausklingenden Mittelalters und der frühen Neuzeit in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Autoren stellen Funde und Befunde dieser Untersuchungen an Hochgerichten (Galgen) und Köpfstätten (Rondelle) vor, an denen vor Jahrhunderten Hinrichtungen mit dem Schwert oder Strick, mit dem Rad oder durch das Feuer durchgeführt wurden. Es geht um die vielfältigen Aspekte der Archäologie an den "Orten des Grauens" (Spiegel Online 24.08.2005). Das verständlich geschriebene Buch richtet sich sowohl an die Fachwelt als auch an interessierte Laien. Herausgeber des Werkes ist der rheinische Archäologe und Historiker Jost Auler, der sich viele Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt hat. Jost Auler ist mit seinem Team aus 30 Archäologen und Historikern ein sehr interessantes Werk gelungen, das nicht nur über allgemeine Themen einer sehr grausamen Seite unserer Geschichte berichtet, wie z.B. über das Folterwesen, die verschiedenen Formen von Bestrafungen, Hinrichtungen und schliesslich Beerdigungen oder Nichtbeerdigungen von im Strafwesen Getöteten und von Selbstmördern, sondern das auch über die Richtstätten selbst, die mit Hilfe der Archäologie untersucht wurden, informiert. Überdies werden konkrete Fälle beschrieben wie zum Beispiel das Schicksal des Liebespaares Anna Sophia und Claus Meyer aus Himmelpforten, Stiefmutter und Stiefsohn, die im Jahr 1833 ihren tyrannischen Gatten bzw. Vater gemeinsam erwürgt hatten. Während die Obrigkeit die Todesstrafe, die Enthauptung, noch durch das Schleifen zur Hinrichtungsstätte verschärfte, schlug die Stimmung der Bevölkerung, nachdem sie die Hintergründe für diese Mordtat erfuhr, von Hass auf Sympathie und Mitleid für die Täter um: "Das schändliche Schleifen, höchst selbst von Ihrer Majestät befohlen, wurde dank der Himmelpforter Bauern zu einer sanften Schlittenfahrt auf weichem Sande", da Letztere, wenn sie schon das Urteil nicht ändern konnten, vorher nicht nur den Weg eben gemacht und geeggt hatten, sondern auch die Pflugschlitten mit Rinderhäuten bespannten (in: Dietrich Alsdorf: Das Himmelpforter Blutgericht, S. 119, in: Jost Auler (Hrsg.), Richtstättenarchäologie) Zusatzinfo 299 Abb. Sprache: deutsch Masse 148 x 210 mm Einbandart: gebunden.
Richtstättenarchäologie 1 [Gebundene Ausgabe] von ( (2008)
ISBN: 9783938473078 bzw. 393847307X, Band: 1, in Deutsch, archaeotopos-Verlag, gebundenes Buch, gebraucht, guter Zustand.
Von Händler/Antiquariat, BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERATUR RECHERCHE *** ANTIQUARISCHE SUCHE, 23812 Wahlstedt.
2008 Hardcover 563 S. 15,8 x 4,3 x 21,8 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Band 1 Mehr als dreissig renommierte Wissenschaftler - Anthropologen und Archäozoologen, Grabungs- und Vermessungstechniker, Mediziner und Archivare und vor allem Historiker und Archäologen - beschäftigen sich in 34 reichhaltig und anschaulich illustrierten Abhandlungen mit archäologisch untersuchten Richtstätten des ausklingenden Mittelalters und der frühen Neuzeit in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Autoren stellen Funde und Befunde dieser Untersuchungen an Hochgerichten (Galgen) und Köpfstätten (Rondelle) vor, an denen vor Jahrhunderten Hinrichtungen mit dem Schwert oder Strick, mit dem Rad oder durch das Feuer durchgeführt wurden. Es geht um die vielfältigen Aspekte der Archäologie an den "Orten des Grauens" (Spiegel Online 24.08.2005). Das verständlich geschriebene Buch richtet sich sowohl an die Fachwelt als auch an interessierte Laien. Herausgeber des Werkes ist der rheinische Archäologe und Historiker Jost Auler, der sich viele Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt hat. Jost Auler ist mit seinem Team aus 30 Archäologen und Historikern ein sehr interessantes Werk gelungen, das nicht nur über allgemeine Themen einer sehr grausamen Seite unserer Geschichte berichtet, wie z.B. über das Folterwesen, die verschiedenen Formen von Bestrafungen, Hinrichtungen und schliesslich Beerdigungen oder Nichtbeerdigungen von im Strafwesen Getöteten und von Selbstmördern, sondern das auch über die Richtstätten selbst, die mit Hilfe der Archäologie untersucht wurden, informiert. Überdies werden konkrete Fälle beschrieben wie zum Beispiel das Schicksal des Liebespaares Anna Sophia und Claus Meyer aus Himmelpforten, Stiefmutter und Stiefsohn, die im Jahr 1833 ihren tyrannischen Gatten bzw. Vater gemeinsam erwürgt hatten. Während die Obrigkeit die Todesstrafe, die Enthauptung, noch durch das Schleifen zur Hinrichtungsstätte verschärfte, schlug die Stimmung der Bevölkerung, nachdem sie die Hintergründe für diese Mordtat erfuhr, von Hass auf Sympathie und Mitleid für die Täter um: "Das schändliche Schleifen, höchst selbst von Ihrer Majestät befohlen, wurde dank der Himmelpforter Bauern zu einer sanften Schlittenfahrt auf weichem Sande", da Letztere, wenn sie schon das Urteil nicht ändern konnten, vorher nicht nur den Weg eben gemacht und geeggt hatten, sondern auch die Pflugschlitten mit Rinderhäuten bespannten (in: Dietrich Alsdorf: Das Himmelpforter Blutgericht, S. 119, in: Jost Auler (Hrsg.), Richtstättenarchäologie) Zusatzinfo 299 Abb. Sprache: deutsch Masse 148 x 210 mm Einbandart: gebunden Geschichte Historiker Mittelalter Detmold Galgen Geschichte Mittelalterlich Hundisburg Neuss Richtstätte Salzhausen Tallinn ISBN-10 3-938473-07-X / 393847307X ISBN-13 978-3-938473-07-8 / 9783938473078 Versand D: 6,99 EUR Geschichte Historiker Mittelalter Detmold Galgen Geschichte Mittelalterlich Hundisburg Neuss Richtstätte Salzhausen Tallinn ISBN-10 3-938473-07-X / 393847307X ISBN-13 978-3-938473-07-8 / 9783938473078 Band 1 Mehr als dreissig renommierte Wissenschaftler - Anthropologen und Archäozoologen, Grabungs- und Vermessungstechniker, Mediziner und Archivare und vor allem Historiker und Archäologen - beschäftigen sich in 34 reichhaltig und anschaulich illustrierten Abhandlungen mit archäologisch untersuchten Richtstätten des ausklingenden Mittelalters und der frühen Neuzeit in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Autoren stellen Funde und Befunde dieser Untersuchungen an Hochgerichten (Galgen) und Köpfstätten (Rondelle) vor, an denen vor Jahrhunderten Hinrichtungen mit dem Schwert oder Strick, mit dem Rad oder durch das Feuer durchgeführt wurden. Es geht um die vielfältigen Aspekte der Archäologie an den "Orten des Grauens" (Spiegel Online 24.08.2005). Das verständlich geschriebene Buch richtet sich sowohl an die Fachwelt als auch an interessierte Laien. Herausgeber des Werkes ist der rheinische Archäologe und Historiker Jost Auler, der sich viele Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt hat. Jost Auler ist mit seinem Team aus 30 Archäologen und Historikern ein sehr interessantes Werk gelungen, das nicht nur über allgemeine Themen einer sehr grausamen Seite unserer Geschichte berichtet, wie z.B. über das Folterwesen, die verschiedenen Formen von Bestrafungen, Hinrichtungen und schliesslich Beerdigungen oder Nichtbeerdigungen von im Strafwesen Getöteten und von Selbstmördern, sondern das auch über die Richtstätten selbst, die mit Hilfe der Archäologie untersucht wurden, informiert. Überdies werden konkrete Fälle beschrieben wie zum Beispiel das Schicksal des Liebespaares Anna Sophia und Claus Meyer aus Himmelpforten, Stiefmutter und Stiefsohn, die im Jahr 1833 ihren tyrannischen Gatten bzw. Vater gemeinsam erwürgt hatten. Während die Obrigkeit die Todesstrafe, die Enthauptung, noch durch das Schleifen zur Hinrichtungsstätte verschärfte, schlug die Stimmung der Bevölkerung, nachdem sie die Hintergründe für diese Mordtat erfuhr, von Hass auf Sympathie und Mitleid für die Täter um: "Das schändliche Schleifen, höchst selbst von Ihrer Majestät befohlen, wurde dank der Himmelpforter Bauern zu einer sanften Schlittenfahrt auf weichem Sande", da Letztere, wenn sie schon das Urteil nicht ändern konnten, vorher nicht nur den Weg eben gemacht und geeggt hatten, sondern auch die Pflugschlitten mit Rinderhäuten bespannten (in: Dietrich Alsdorf: Das Himmelpforter Blutgericht, S. 119, in: Jost Auler (Hrsg.), Richtstättenarchäologie) Zusatzinfo 299 Abb. Sprache: deutsch Masse 148 x 210 mm Einbandart: gebunden, Angelegt am: 30.07.2015.
Richtstättenarchäologie
ISBN: 9783938473078 bzw. 393847307X, in Deutsch, 563 Seiten, archaeotopos-Verlag, gebundenes Buch, gebraucht, guter Zustand.
Von Privat, lulu999, [5717630].
Das Buch ist in einem top Zustand. An 2 Stellen wurde mit Marker angestrichen. Hardcover, wie neu, 210 mm × 148 mm, 927g, 563, Internationaler Versand, Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung.
Richtstättenarchäologie (2008)
ISBN: 9783938473078 bzw. 393847307X, in Deutsch, 563 Seiten, archaeotopos-Verlag, gebundenes Buch, gebraucht, akzeptabler Zustand.
Von Privat, Stockholm2022, [8409629].
das abgebildete Buch ist in einem guten Zustand, hat aber mehrere Seiten mit Bleistift unterstrichen die trotz alledem gut lesbar sind, 2008, Hardcover, leichte Gebrauchsspuren, 210 mm × 148 mm, 927g, 563, PayPal.